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Reise nach Nunavut 2004:

Wo die Inuit und ihre Kunst zu Hause sind

 

18-tägige begleitete Studien- und Entdeckungsreise durchs arktische Kanada
-- durch Nunavut über Inuvik bis in den Yukon (Whitehorse) --

In Kanadas Norden treffen die Zeiten aufeinander: Alte Traditionen mischen sich mit moderner Technik, manch Einheimischer liebt den Jagdausflug mit Iglu-Übernachtung und rohem Walfleisch und surft zu Hause problemlos im Internet. Hier trifft man noch Zeichen uralter Kultur, die über Jahrtausende in einer feindlichen Umwelt überlebt hat und sich mit ihr entwickelte.
Faszinierend aber auch die Natur, ein hochsensibles Gleichgewicht zwischen Pflanzenwelt, Tieren und menschlicher Nutzung. Fast dreiviertel des Jahres liegt das Land unter Eis und Schnee -- und explodiert in den warmen Sommermonaten förmlich in einem Rausch farbenfroher Blütenteppiche.
Die Zukunft des Landes zeigt sich vor allem im neuen Bundesstaat Nunavut im Nordosten, der seit 1999 von den Inuit selbst verwaltet wird. Nach den negativen Auswirkungen, die der "Zusammenprall" mit der "modernen Zivilisation" im letzten Jahrhundert brachte, haben die Menschen des Nordens nun ein neues Selbstbewusstsein entwickelt -- einen wieder erwachten Stolz auf eigene Traditionen und die eigene Sprache. Und nicht zuletzt auf die ganz typischen Kunstformen.
 

 

Nunavut ist das erste Ziel der 18-tägigen Reise: Seine Hauptstadt Iqaluit besitzt eine Kirche in Igluform und eine der wenigen Ampeln des Landes, den Parlamentssitz, ein Kunstmuseum und ein Sonnenstudio. In der Nähe liegt ein Naturschutzgebiet mit archäologischen Funden aus der Thule-Zeit. Und kleine Flugzeuge tragen einen in bekannte Künstlerorten wie Cape Dorset, Pangnirtung und Rankin Inlet: Dort ist aus erster Hand zu erleben, wie Skulpturen aus "Speckstein" und anderen Materialien entstehen und wie die Mythenwelt des Volkes in Steindrucke und Webteppiche eingeht.

 

Danach geht's in den Nordwesten Kanadas, mit den ehemaligen Goldgräberstädten Yellowknife und Whitehorse als Zwischenstationen bis nach Tuktoyaktuk am Rande des Eismeeres. Hier kann man mit Glück Belugawale und Moschusochsen beobachten. Höhepunkt ist aber das "Great Northern Arts Festival" in Inuvik: Kehlkopfsänger, Bildhauer und andere Künstler aus den Ländern rund um den Polarkreis treffen sich hier, um zu feiern, ihre Kunst zu zeigen und in Lehrstunden an Besucher weiterzugeben.

 

Die Reise mit maximal 10 Teilnehmern wird zwischen Ende Juni und Ende Juli stattfinden, organisiert und begleitet von der Reiseleiterin Jutta Bauer, Geographin und langjährige Kanada-Kennerin, und von Freia Saße, Expertin für Kunst und Künstler der Inuit.

Der Preis von rund 6000 Euro umfasst Reisekosten und die komplette Betreuung, Übernachtungen in Hotels in Doppelzimmern und einen Teil der Verpflegung. Da alle Routen per Flugzeug zurückgelegt werden müssen, ist das Programm flexibel angelegt, denn Wetter und überraschende Entwicklungen in der Arktis erfordern gelegentliches Umplanen.

Bei Interesse oder für weitere Informationen wenden Sie sich an Freie Sasse, Fon/Fax: 06198 - 97 46, E-Mail: info@inuitkunst.de

 


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