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18-tägige begleitete Studien- und Entdeckungsreise
durchs arktische Kanada
-- durch Nunavut über Inuvik
bis in den Yukon (Whitehorse) --
| In Kanadas Norden treffen
die Zeiten aufeinander: Alte Traditionen mischen sich
mit moderner Technik, manch Einheimischer liebt den
Jagdausflug mit Iglu-Übernachtung und rohem Walfleisch und
surft zu Hause problemlos im Internet. Hier trifft man noch
Zeichen uralter Kultur, die über Jahrtausende in einer
feindlichen Umwelt überlebt hat und sich mit ihr entwickelte.
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Faszinierend aber auch
die Natur, ein hochsensibles Gleichgewicht zwischen
Pflanzenwelt, Tieren und menschlicher Nutzung. Fast dreiviertel
des Jahres liegt das Land unter Eis und Schnee -- und explodiert
in den warmen Sommermonaten förmlich in einem Rausch farbenfroher
Blütenteppiche. |
| Die Zukunft des Landes
zeigt sich vor allem im neuen Bundesstaat Nunavut
im Nordosten, der seit 1999 von den Inuit selbst verwaltet
wird. Nach den negativen Auswirkungen, die der "Zusammenprall"
mit der "modernen Zivilisation" im letzten Jahrhundert brachte,
haben die Menschen des Nordens nun ein neues Selbstbewusstsein
entwickelt -- einen wieder erwachten Stolz auf eigene
Traditionen und die eigene Sprache. Und nicht zuletzt auf
die ganz typischen Kunstformen. |
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Nunavut ist das erste Ziel der 18-tägigen
Reise: Seine Hauptstadt Iqaluit besitzt eine Kirche
in Igluform und eine der wenigen Ampeln des Landes, den
Parlamentssitz, ein Kunstmuseum und ein Sonnenstudio. In
der Nähe liegt ein Naturschutzgebiet mit archäologischen
Funden aus der Thule-Zeit. Und kleine Flugzeuge tragen
einen in bekannte Künstlerorten
wie Cape Dorset, Pangnirtung und Rankin Inlet: Dort
ist aus erster Hand zu erleben, wie Skulpturen aus "Speckstein"
und anderen Materialien entstehen und wie die Mythenwelt
des Volkes in Steindrucke und Webteppiche eingeht.
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Danach geht's in den Nordwesten Kanadas,
mit den ehemaligen Goldgräberstädten Yellowknife und Whitehorse
als Zwischenstationen bis nach Tuktoyaktuk am Rande
des Eismeeres. Hier kann man mit Glück Belugawale und
Moschusochsen beobachten. Höhepunkt ist aber das "Great
Northern Arts Festival" in Inuvik: Kehlkopfsänger,
Bildhauer und andere Künstler aus den Ländern rund um den
Polarkreis treffen sich hier, um zu feiern, ihre Kunst zu
zeigen und in Lehrstunden an Besucher weiterzugeben.
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Die Reise mit maximal
10 Teilnehmern wird zwischen Ende Juni und Ende Juli stattfinden,
organisiert und begleitet von der Reiseleiterin Jutta Bauer, Geographin
und langjährige Kanada-Kennerin, und von Freia Saße, Expertin
für Kunst und Künstler der Inuit.
Der Preis von rund 6000
Euro umfasst Reisekosten und die komplette Betreuung, Übernachtungen
in Hotels in Doppelzimmern und einen Teil der Verpflegung. Da
alle Routen per Flugzeug zurückgelegt werden müssen, ist das Programm
flexibel angelegt, denn Wetter und überraschende Entwicklungen
in der Arktis erfordern gelegentliches Umplanen.
Bei Interesse oder für
weitere Informationen wenden Sie sich an Freie Sasse, Fon/Fax:
06198 - 97 46, E-Mail: info@inuitkunst.de
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